3. Mai - Die türkische Armee erreicht Belgrad (200.000 Mann, 300 Geschütze) nach Überwinterung in Edirne. Sultan Mehmed IV überträgt den Oberbefehl seinem Großwesir Kara Mustafa Paşa. Später wird in Stuhlweißenburg(Ungarn) als Ziel des Feldzuges Wien bekanntgegeben.
15. Juli - Einen Tag nach Eintreffen der Hauptarmee (300.000 Mann) lehnt Wien die Kapitulation ab (kaum 10.000 Verteidiger). Die Zweite Türkenbelagerung beginnt. Erst spät kommt eine Allianz des Kaisers mit Polen, Bayern und Sachsen zustande.
August - Karl von Lothringen schlägt Thökölys Truppen und ein türkisches Hilfskorps am Bisamberg nördlich Wiens. So kann die Donau vom Entsatzheer überquert werden; die Polen vereinen sich mit den Truppen Sachsens, den Kaiserlichen, den Bayern und den fränkisch-schwäbischen Reichstruppen bei Tulln, 30 km stromaufwärts von Wien.
13. September - Das Entsatzheer (70.000 Mann unter Jan Sobieski) schlägt die Türken durch einen Angriff aus dem Wienerwald (Kahlenberg). Deren Heer flüchtet überstürzt und sammelt sich bei Györ/Raab(Ungarn).