1. Buch Mose

Das 1. Buch Mose, die Genesis (hebräisch Bereshit), ist auch gleichzeitig das erste Buch im Alten Testament und Teil des Pentateuch. Die Geschichten dieses Buches geben den Hintergrund, aus dem das Judentum entstand.

Ein zeitlich linearer Handlungsablauf hat als Kernstücke die Schöpfungsgeschichte (Kap. 1 und 2) (Hexaemeron (ohne Sabbat)), den Sündenfall (Adam und Eva; Kain und Abel) (Kap. 3), die Sintflut um Noah (Kap. 6-9) und den Turmbau zu Babel (Kap. 11, erster Teil). Diesem vorgeschichtlichen Teil, der eine fortschreitende Entfernung der Menschheit vom heilvollen Ursprung schildert, folgen die Erzählungen im Land Israel um die Patriarchen Abraham (Kap. 12-25) sowie Isaak, Jakob und Esau (Kap. 25-35). Durch sie setzt Gott in die zerrüttete Welt einen segensvollen Neuanfang (Gen. 12,1-3). Das Buch schließt mit der Geschichte um Josef und seine Brüder (Kap. 36-50), die die Handlung nach Ägypten verlagert, in dem dann das 2. Buch Mose ansetzt.

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