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Das Buch wurde nicht in den jüdischen Kanon aufgenommen, ist aber Teil der Septuaginta und wird von Katholiken und orthodoxen Christen - nicht aber von Protestanten - als Teil der Bibel angesehen. Das jüdische Fest Chanukka nimmt auf Ereignisse Bezug, die im ersten und zweiten Buch der Makkabäer geschildert sind (die Altarweihe und die Etablierung eines alljährlichen Gedenkfestes in 1 Makk 4, 52-59).
| Table of contents |
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Das Buch erzählt die Geschichte der Unabhängigkeitskämpfe der Juden gegen die hellenistischen Herrschern Syriens, die Seleukiden (175 - 140 v. Chr).
Die Juden hatten unter der seleukidischen Herrschaft mancherlei Drangsale zu erleiden.
Auslöser der letztendlich erfolgreichen Befreiungskämpfe war der Versuch Antiochus IV Epiphanes (175 - 163 v. Chr), im Lande eine kulturelle und insbesondere religiöse Einheit herzustellen.
Der Befehl an die Juden, am griechisch-syrischen Kultus teizunehmen, stieß allerdings auf breite Ablehnung und Widerstand; diesem folgte eine harte Verfolgung.
Der Anführer des als Guerilliakrieg beginnenden Aufstandes wurde der Priester Mattatias mit seinen Söhnen, die sich als von Gott zu diesem Zweck erkoren ansahen.
Unter deren Führung griffen die Aufständischen bald da, bald dort von Schlupfwinkeln aus die Syrier an, gewannen mehr und mehr Anhang im Volke und eroberten den von den Syriern entweihten Tempel zurück.
Den meisten Ruhm erwarb sich hierbei der Sohn des Mattatias Judas, genannt maqqaba, d.h. Hammer.
Er führte das vom Vater begonnene Werk fort und brachte das ganze Land in seine Gewalt.
Von ihm ging der Name Makkabäer auf das ganze Geschlecht des Mattatias über.
Als Judas 161 v. Chr in einer Schlacht gefallen war, folgte ihm als Anführer sein Bruder Jonatan und diesem Simeon, der das Land vollends beruhigte.
Diesem übertrugen 140 v. Chr die Juden aus Dankbarkeit die Krone und das Amt des Hohenpriesters.
Ihm folgte sein Sohn Johanan (135 - 106 v. Chr).
Das zweiten Buch der Makkabäer stellt trotz seines gleichlautenden Namens keine Fortsetzung des ersten Buches dar; es behandelt die gleichen Ereignisse, und enthält zusätzliches Material sowie Korrekturen.
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