35-mm-Film

35-mm-Film wird verwendet für Kinofilmee und als Kleinbild-Film (135) in der Fotografie.

Der 35 mm breite, für den Filmtransport mit einer Perforation versehene Filmstreifen wurde 1891 (?) von Thomas Alva Edison eingeführt. Seither ist es das meistbenutzte Aufnahme- und Projektions-formatformat für Kinofilme (Stand 2003).

Oskar Barnack entwickelte 1913 den ersten Prototyp eines Fotoapparates, der mit 35-mm-Kinofilm arbeitete ("Ur-Leica"). Das Kleinbildformat von 24 × 36 mm ergab sich damals aus der Verdopplung des Stummfilm Kinoformats (18 × 24 mm). In der Fotografie handelt es sich dabei um das am weitesten verbreitete Filmformat, sowohl für Sucherkameras als auch für Spiegelreflexsysteme.

Handelübliche Konfektionierungen sind für die Filmkamera 122 m (entsprechend ca. 4 Min.), 305 m (entsprechend ca. 11 Min.) und in der Fotografie 24 und 36 Bilder (ca. 1,3 m).

Das typische Aufnahmeformat (Bildformat) bei Kleinbildfilm ist 24 × 36mm, es gibt jedoch auch einige Sonderformen:

Ähnlich wie bei Rollfilm wird der Filmstreifen auf einer (Metall-) Spule aufgewickelt und in einer Patrone verpackt; aus der Patrone ragt bei einem frischen Film die so genannte Filmzunge heraus. Die Filmpatrone wird direkt in die Kleinbildkamera eingelegt; Filmmagazine, wie sie bei Mittelformatkameras üblich sind, gibt es nur in Ausnahmefällen (z.B. Rollei). Der Filmstreifen muss nach erfolgter Belichtung zurückgespult werden; ein Filmwechsel ist zwar möglich, aber relativ aufwändig.

Als Sonderform ist Kleinbildfilm als Meterware erhältlich, die selbst konfektioniert werden muss (z.B. für Überwachungskameras). 135er-Film ist erhältlich als Schwarzweiß-, Farbnegativ- und Diafilm.





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