Unter Ablauforganisation versteht die betriebswirtschaftliche Organisationslehre die Gestaltung der Prozesse im Unternehmen.
Im Grunde behandelt die Ablauforganisation also die Frage nach dem Wann, dem Wo und dem Wie in der betrieblichen Leistungserstellung.
Grundformen der Ablauforganisation
- Werkstattfertigung: In der traditionellen Herstellung, wie man sie etwa aus kleinen Handwerksbetrieben kennt, nimmt ein Mitarbeiter mehrere Arbeitsschritte an den jeweils geeigneten Werkzeugen vor. Das Verfahren eignet sich für geringe Losgrößen und individuelle Produkte.
- Fließfertigung: Durch die moderne Arbeitsteilung erledigt ein Mitarbeiter nur einen Teilschritt an einem festgelegten Ort. Zur Produktion von großen Mengen (Massenfertigung) ist dieses Verfahren effizienter, auf den Mitarbeiter wirkt es aber monoton, immer nur einen Arbeitsschritt vollziehen zu dürfen. Oft wird ein Fließband eingesetzt, das die Produktteile von Arbeitsgang zu Arbeitsgang trägt.
Verfahren zur Prozessoptimierung
Die BWL kennt mehrere Werkzeuge, um Prozesse möglichst reibungslos und schnell durchlaufen zu können.
- Netzplan: Die visualisierte Prozessdarstellung zeigt sofort, wo Phasen des Leerlaufs auftreten und an welchen Stellen ein kombinierter Prozess seine Engpässe aufweist.
- Ablaufplan:
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Literatur
- Gadatsch, Andreas: Management von Geschäftsprozessen. 2. Aufl. Braunschweig: Vieweg, 2002