Abraham Gottlob Werner


Abraham Gottlob Werner
(1749 oder 1750 - 1817)

Abraham Gottlob Werner (* 25. September 1749 (oder 1750) in Wehrau bei Bunzlau; † 30. Juni 1817 in Dresden) ist der Begründer der Geognosie.

Werner wurde in einem Bergbaugebiet geboren und bereits 1764 als Hüttenschreiber angestellt. 1769 begab er sich an die Freiberger Bergakademie. Seit 1771 weilte er an der Universität Leipzig, wo er Rechtswissenschaften und später Naturwissenschaften studierte.

Im Jahr 1775 kam er als Inspektor und Lehrer der Mineralogie zurück an die Bergakademie in Freiberg, wo er bis zu seinem Tod blieb. Er entwickelte die Mineralogie als ein von der Bergbaukunde getrenntes Fachgebiet. Erstmals hielt er Vorträge über die Geognosie als Wissenschaft von den physischen und mineralogischen Beschaffenheit der Erde insgesamt. Er machte damit die Erdbeobachtung zur Erfahrungswissenschaft.

Werner entwickelte auch ein mineralogisches System, das heute nicht mehr in Gebrauch ist, doch sind seine Kennzeichenlehre und die Mineralbeschreibungen klassisch.

Werner war der Ansicht, dass die Ozeane der Ursprung der Bildung von Mineralien und der Veränderung der Erdoberfläche sind. Damit begründete er den so genannten Neptunismus.

1851 wurde Abraham Gottlob Werner in den Promenaden zu Freiberg ein Denkmal errichtet.





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