Absoluter Nullpunkt

Der Absolute Nullpunkt ist die theoretisch tiefste Temperatur, die als 0 Kelvin definiert ist (dies entspricht ungefähr -273,16° Celsius) aber nach dem dritten Hauptsatz der Thermodynamik niemals exakt erreicht werden kann. Andererseits ist es nach der Thermodynamik durchaus möglich Temperaturen herzustellen, die beliebig nahe am absoluten Nullpunkt liegen. Wissenschaftler konnten schon kleine Proben bis auf wenige millionstel Grad über den absoluten Nullpunkt abkühlen.

Die Wärme eines Körpers wird häufig als die Bewegungsenergie der Atome oder Moleküle, aus denen er besteht interpretiert. Je stärker sich die Teilchen bewegen, desto wärmer ist der Körper, und je weniger sie sich bewegen, desto kälter ist er. Der absolute Nullpunkt ist erreicht, wenn die Bewegungsenergie der Teilchen eines Körpers gleich der sog. Nullpunktsenergie ist, die aus prinzipiellen (quantenmechanischen) Gründen nicht unterschritten und nicht aus dem System entfernt werden kann.

In der Nähe des absoluten Nullpunkts kommt es zu interessanten Effekten. Metalle zeigen Supraleitung. Helium und einige andere Gase zeigen ein Phänomen, das Suprafluidität genannt wird. Dabei kondensieren sie zu einer Flüssigkeit, die keinen inneren Widerstand hat. Sie würde zum Beispiel aus einem Glas oben herausfließen.





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