Absorption

1. Allgemein

(lat. absorptio zu lat. absorbere : absorbieren) : das Aufsaugen, das In-sich-Aufnehmen von etwas

2. Physikalische Bedeutung

Als Absorption bezeichnet man Man unterscheidet: Bei der Absorption eines Photons wird ein Elektron von einem tieferen auf ein höheres Energieniveau angehoben, die Energie des Photons wird für diesen Vorgang gerade aufgebraucht. Der entgegengesetzte und quantenmechanisch gleichwahrscheinliche Vorgang ist die stimulierte Emission.

In der Fernerkundung bezieht sich der Ausdruck auf das Aufnehmen von elektromagnetischer Energie durch Material der Atmosphäre oder der Oberfläche. Variation der Absorptionszusammenhänge/-muster hilft, zwischen verschiedenen Materialien zu unterscheiden.

Die Absorption von Gasen oder Gasgemischen bezeichnet deren Diffusion in eine Flüssigkeit oder in einen Festkörper, das so genannte Absorptionsmittel. Das aufgenommene Gas wird Absorbat genannt. Näheres siehe im Hauptartikel Absorption von Gasen.

In der Optik wird von Absorption gesprochen, wenn ein Teil des Lichtspektrums gefiltert wird. Wird beispielsweise eine gelbe Oberfläche mit (weißem) Tageslicht bestrahlt, so wird nur ein Teil des Lichtes reflektiert (bzw. bei transparenten Materialen transmittiert) und ein Teil absorbiert - man spricht auch von Remission. Dabei handelt es sich im Beispiel um den Spektralbereich der Lichtfarben (additive Farbmischung), der nicht im gelben Farbanteil enthalten ist. Dieser Effekt wird u. a. für Farbfilter ausgenutzt.

Für die bei der Absorption entstehenden Bandenspektren siehe Absorptionsbande.

Siehe auch: Resorption



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