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Adam Ries (* 1492 in Staffelstein (Franken), † 30. März 1559 in Annaberg (Erzgebirge)) war ein deutscher Rechenmeister.
Viele kennen ihn unter dem Namen Adam Riese, Wissenschaftler und Biographien zitieren ihn jedoch in der Schreibweise Ries.
Adam Ries wirkte unter anderem in Erfurt und in Annaberg, wo er jeweils eine Rechenschule leitete und drei Rechenbücher verfasste:
Bemerkenswert ist, dass Adam Ries seine Werke nicht - wie damals üblich - in lateinischer, sondern in deutscher Sprache schrieb. Somit erreichte er einen großen Leserkreis und konnte darüber hinaus auch zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache beitragen.
Der Ausspruch "macht nach Adam Ries(e)" wird heute gern gebraucht, um die Richtigkeit eines Rechenergebnisses zu unterstreichen.