Die Ägyptologie erforscht alle Bereiche der altägyptischen Hochkultur (Alltagsleben, Sprache und Literatur, Geschichte, Religion, Kultur und Kunst, Wirtschaft, Recht, Ethik und Geistesleben) von der Vorgeschichte des 5. Jahrtausends v. Chr (Negade) bis zum Ende der Römerherrschaft im 4. Jahrhundert n. Chr.
Als Geburtsstunde der modernen Ägyptologie gilt das Jahr 1822, als es Jean-François Champollion gelang, die ägyptischen Hieroglyphen zu entziffern. Nur mit Kenntnis der ägyptischen Schrift und Sprache war es möglich, einen Einblick in die altägyptische Kultur zu gewinnen.
Aber bereits im 17. Jahrhundert sind erste Versuche zu verzeichnen, sich mit dem alten Ägypten und seinen Denkmälern auseinanderzusetzen (Athanasius Kircher (1601-1680)). Eine erste Grundlage für die Arbeit an den übrig gebliebenen textlichen und bildlichen Zeugnissen ließ Napoleon auf seinem Feldzug nach Ägypten anfertigen (Description de l'Egypte).
Bekannte Ägyptologen
- Jan Assmann
- Jürgen von Beckerath
- Elke Blumenthal
- Ludwig Borchardt
- Heinrich Brugsch
- Emma Brunner-Traut
- Jean-François Champollion
- Adolf Erman
- Henri Frankfort
- Alan H. Gardiner
- Hermann Grapow
- Wolfgang Helck
- Christian Jacq
- Hermann Junker
- Hermann Kees
- Carl Richard Lepsius
- Auguste Mariette
- Gaston Maspero
- Eduard Meyer
- Alexandre Moret
- Flinders Petrie
- Georges Posener
- Emannuel de Rougé
- Heinrich Schäfer
- Kurt Sethe
- Howard Carter
Verwandte Themen: Pyramide (Bauwerk), Ägypten, Archäologie, Liste ägyptischer Götter
Literatur
- Erman, Adolf u. Hermann Ranke (Bearb.): Ägypten und ägyptisches Leben im Altertum (2. A., Hildesheim 1981)
- Hornung, Peter: Einführung in die Ägyptologie : Stand, Methoden, Aufgaben. (Darmstadt 1993)
- Hornung, Peter: Grundzüge der ägyptischen Geschichte (Darmstadt 1999)
Weblinks