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Im engeren Sinne meint man mit Akkord vornehmlich tonale Drei- und Mehrklänge. Diese Akkorde lassen sich als Schichtungen von Terzen darstellen; sie haben eine besondere Bedeutung für die Funktionsharmonik – bei korrekter Terzenschichtung ist der tiefste Ton des Akkordes auch sein Grundton. Solche Akkorde sind:
Akkorde lassen sich durch Buchstaben oder andere Symbole darstellen. In der westlich-europäischen Musik wird der Akkord üblicherweise durch den Buchstaben seines Grundtons bezeichnet und durch zusätzliche Zeichen differenziert (vgl. Akkordsymbole).
Im weiteren Sinne können Akkorde auch anders als aus Terzschichtungen aufgebaut sein. Beispiele für relativ komplexe, keinen eindeutigen Grundton erkennen lassendee Akkorde sind der aus Quarten geschichtete "Mystische Akkord" von Alexander Skrjabin (c-fis-b-e'-a'-d') sowie der "Tristanakkord" von Richard Wagner, mit dem die Oper "Tristan" beginnt.
Liegen die Töne eines Akkords unmittelbar benachbart, spricht man von einem Cluster.
Siehe auch: Abgeleiteter Akkord