|
|
| Table of contents |
|
2 Lehre 3 Werke 4 Literatur 5 Links |
Nach dem Tod seines Lehrers, des Imam al-Haramayn al-Juwayni, ging Ghazali an den Hof von Nizam al-Mulk, Wesir der Seldschukensultane, der ihn 1091 zum Professor an der Nizamiyyah Madrasa in Bagdad ernannte.
Nach der Ermordung Nizam al-Mulks durch einen Attentäter der Assasinen gab al-Ghazali seine erfolgreiche Karriere als Professor auf und wandte sich der islamischen Mystik, dem Sufismus zu. Er verließ 1095 Bagdad und wanderte als Sufi in Palästina und Syrien umher, bis er schließlich in seine Heimatstadt Tus in Chorasan zurückkehrte und dort sufisches Gedankengut lehrte.
Ghazalis Haltung zur Philosophie ist zwiespältig: einerseits zeugen seine Werke von einer gründlichen Kenntnis der griechischen und islamischen Philosophie, andererseits lehnte er die Philosophie als Weg zur Wahrheit ab. Die Offenbarung der Wahrheit suchte Ghazali stattdessen auf dem sufischen Pfad zu erlangen.
Durch Abmilderung des radikalen Asketismus der frühen Sufis und die Systematisierung des sufischen Gedankenguts trug Ghazali maßgeblich zur allgemeinen Anerkennung des Sufismus im Islam bei.
Seine Werke über Logik sind stark beeinflusst von der aristotelischen Logik.
Theologie
Leben
Lehre
Werke
Sufismus
Philosophie
Recht (Fiqh)
Logik
Literatur
Links
http://www.muslimphilosophy.com/gz/default.htm