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Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA) war ein deutsch-schweizerisch-amerikanischer Physiker.
Im Jahre 1905 erschien Einsteins Arbeit Zur Elektrodynamik bewegter Körper. Wenngleich die formalen Ergebnisse der speziellen Relativitätstheorie bereits durch Hendrik Antoon Lorentz und Henri Poincaré aufgefunden waren, lieferte Einstein zum ersten Mal eine einheitlich relativistische Interpretation. Im Jahr 1921 wurde ihm der Nobelpreis für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts verliehen.
Seine theoretische Arbeit war die Grundlage für die Nutzung der Atomenergie und der Atombombe.
| Table of contents |
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2 Bekannte Zitate 3 Wichtige Veröffentlichungen 4 Bücher zu Einstein, der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik 5 Weblinks |
Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren, wo er neben Bad Buchau kurz lebte. Er lernte erst mit 3 Jahren das Sprechen. Aufgewachsen ist er in München und später in Italien. Er erhielt seine höhere Ausbildung in der Schweiz an der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Er gab seine deutsche Staatsbürgerschaft auf und wurde 1901 ein Schweizer Staatsangehöriger. Von 1902 bis 1905 war er im Schweizer Patentamt tätig. 1903 heiratete er seine langjährige Geliebte und Lebenspartnerin, die serbische Mathematikerin Mileva Maric.
Seinen Doktorgrad erhielt er 1905.
Im gleichen Jahr schrieb er drei wichtige Werke:
Das eine erklärt den photoelektrischen Effekt,
ein anderes stellt die spezielle Relativitätstheorie vor und
das dritte erklärt die Brownsche Molekularbewegung.
Das Jahr 1905 war also für Albert Einstein ein äußerst fruchtbares Jahr. Weizsäcker schrieb darüber: 1905 eine Explosion von Genie. Vier Publikationen über verschiedene Themen, deren jede, wie man heute sagt, nobelpreiswürdig ist: die spezielle Relativitätstheorie, die Lichtquantenhypothese, die Bestätigung des molekularen Aufbaus der Materie durch die "Brownsche Bewegung", die quantentheoretische Erklärung der spezifischen Wärme fester Körper.
1911 wird Albert Einstein Professor an der deutschsprachigen Prager Universität. Im Jahr 1914 ging er nach Deutschland und wohnte für viele Jahre in Berlin. In dieser Zeit kam es zur Begegnung mit Max Wertheimer, dem Begründer der Gestalttheorie, was zu einem fruchtbaren Austausch zwischen den beiden Wissenschaftlern bis zum Tode Wertheimers führte (so verfasste Albert Einstein auch eine Einleitung zu Max Wertheimers Aufsätzen über Wahrheit, Freiheit, Demokratie und Ethik).
Wegen des Anstiegs der Macht der Nationalsozialisten - er war Jude - siedelte er 1933 in die Vereinigten Staaten über und erhielt 1940 die amerikanische Staatsbürgerschaft.
In einem Buch von 1916 hat Einstein die allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht.
Die Relativitätstheorie, sowie Einsteins Arbeiten von 1905 und 1916, sind einer der Grundpfeiler der modernen Physik.
Die Beziehung Einsteins zu einem anderen Pfeiler der modernen Physik, der Quantenphysik, ist ziemlich bemerkenswert - einerseits, weil einiges von seiner Arbeit die Grundlage der Quantenphysik bildete, besonders seine Erklärung des fotoelektrischen Effekts, andererseits, weil er später viele Ideen und Deutungen der Quantenmechanik abgelehnt hat, was ihn im Streit mit Werner Heisenberg zu der berühmten Redewendung veranlasste: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott mit Würfeln spielt!"
Einstein glaubte, dass die zufälligen Elemente der Quantentheorie sich später als nicht wirklich zufällig beweisen lassen würden. Einstein stützte seine Überlegungen mit verschiedenen Gedankenexperimenten, unter anderem mit dem vieldiskutierten Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment.
Wie die Dinge jetzt liegen, sprechen die tatsächlichen Belege gegen Einsteins Standpunkt. Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die weiterführende Forschung des Werner Heisenberg und von Fritjof Capra. In seinen späten Jahren beschäftigte sich Einstein mit der Frage nach einer einheitlichen Feldtheorie aller Naturkräfte auf Grundlage seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Dieses Bemühen fand z.B. in der Theorie von Burkhard Heim eine Fortsetzung
1918 gehörte Einstein zu den Gründern der (links-)liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP).
Leben
Bekannte Zitate
("If the facts don't fit the theory, change the facts")
("The important thing is not to stop questioning.")
(The world is a dangerous place to live, not because of the people who are evil, but because of the people who don't do anything about it.")
("Only two things are infinite, the universe and human stupidity, and I'm not sure about the former.")
("Imagination is more important than knowledge. Knowledge is limited. Imagination encircles the world.")
("The hardest thing to understand in the world is the income tax.")
(I know not with what weapons World War III will be fought, but World War IV will be fought with sticks and stones.")
(Not everything that counts can be counted, and not everything that can be counted counts.")
("I never think of the future. It comes soon enough.")
("Anyone who has never made a mistake has never tried anything new.")
("I cannot believe that God plays dice with the cosmos!")
Wichtige Veröffentlichungen
Bücher zu Einstein, der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik
Weblinks