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Alfred Krupp wurde 1812 als Sohn von Friedrich Krupp und seiner Frau Therese in Essen geboren. Seinem Vater war es zeitlebens nicht gelungen, die von ihm gegründete Gusstahlfabrik auf eine gesunde Wirtschaftsbasis zu stellen. Er stirbt 1826, als Alfred Krupp 14 Jahre ist. Der Betrieb geht an Therese Krupp über, der Sohn Alfred übernimmt aber sofort die de-facto Leitung. Die Firma dümpelt zunächst weiterhin jahrelang mit wenigen Mitarbeitern vor sich hin. Ab etwa 1830 ändert sich die Situation: Die Gründung des deutschen Zollvereins 1834 befördert den Güterverkehr in Deutschland. Zunehmend entwickelt sich in Deutschland auch das Eisenbahn-Wesen, und damit einher geht zunächst ein gestiegener Bedarf an Gußstahl, der einerseits zur Schienenherstellung, andererseits für die Achsen benötigt wird. Zunehmend verlegt sich Krupp neben der Gusstahlherstellung auch auf die Herstellung von Endprodukten. 1836 sind etwa 60 Arbeiter bei ihm beschäftigt.
Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Friedrich Alfred Krupp die Firma.