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(Ein Diskussionsentwurf wird manchmal als Algol58 zitiert; die endgültige Fassung stammt aus dem Jahre 1963.)
Algol 60 war als international entwickelte, von kommerziellen Interessen unabhängige, portable Programmiersprache in erster Linie für wissenschaftliche, d.h. damals numerische Zwecke gedacht.
Interessanterweise gab es auch nichtnumerische Anwendungen, weil ihre Einfachheit und für damalige Verhältnisse weitgehende Freiheit von Restriktionen sie angenehm zu benutzen machte.
Algol 60 war ein Meilenstein in der Geschichte der Programmiersprachen. Mit ihr begann die saubere Definition von Spracheigenschaften unabhängig von (und vor) jeder Implementation (anders als es noch bei LISP war, trotz der theoretischen Grundlage!). Der Algol 60 Report führte die formale Definition der Syntax mithilfe der Backus-Naur-Form ein, die bald allgemein üblich wurde.
| Table of contents |
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2 Beispiel 3 Wirkungen/Bedeutung/Nachfolger 4 Weblinks |
Algol 60 erlaubte als erste prozedurale Programmiersprache Rekursion.
Algol 60 führte das Prinzip der Blockstruktur und der Sichtbarkeit von Variablen ein:
Eigenschaften
Die Sprache kannte zwei Möglichkeiten, Parameter an Funktionen und Prozeduren zu übergeben. Sie unterschieden sich durch die Art, wie die Parameter-Variablen behandelt wurden:
Das folgende (vollständige) Algol-60-Programm gibt "HALLO, WELT" auf dem Ausgabekanal 2 aus:
'COMMENT' HALLO, WELT PROGRAMM IN ALGOL 60;
'BEGIN'
OUTSTRING(2,'('HALLO, WELT')');
'END'
Algol 68 war dem Namen zum Trotz ein völliger Neuentwurf, der ein geteiltes Echo fand.
Der wichtigste Nachfolger war Simula 67, daneben Algol-W (Niklaus Wirth).
Wirtschaftlich war Algol weniger bedeutsam als FORTRAN oder COBOL. Erst seinen Nachfolgern war größerer Erfolg beschieden.
Allerdings beeinflusste es stark spätere Programmiersprachen, zum Beispiel C, Pascal, PL/1 und sogar noch das neue Java.
Bedeutsam bis heute bleiben auch weniger auffällige Sprachelemente, wie die automatische Speicherverwaltung oder die Ablage von Daten auf Sekundärspeichern.
Weblinks