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Wässrige Lösungen sind basisch, wenn die Konzentration der Hydroxidionen OH- die der Protonen H+ übersteigt. Bei 22°C ist das der Fall, wenn die Konzentration der Hydroxidionen größer ist als 10-7 mol/l, die der Protonen ist dann kleiner als 10-7 mol/l. Der pH-Wert ist dann größer als 7. Stark alkalische wässrige Lösungen haben einen pH-Wert größer 10, z.B. hat einmolare Natronlauge einen pH-Wert von 14.
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2 Herstellung alkalischer Lösungen |
Siehe auch: Base (Chemie), Lauge, Säure, pH-Wert
Eigenschaften
Stark alkalische Lösungen sind stark ätzend: Sie können Metalle, z.B. Aluminium, auflösen und greifen die Haut sehr stark an. Daher sollten beim Umgang mit ihnen Handschuhe und eine Schutzbrille getragen werden. Sie können - vor allem bei langem Einwirken in der Hitze - auch Glasoberflächen angreifen, dies kann z.B. in der Geschirrspülmaschine zu einer Trübung von Gläsern führen.
Die Handhabung von Natronlauge etc. in Glasgefäßen wie Erlenmeyerkolben ist natürlich dennoch problemlos möglich, solange keine Schliffstopfen aus Glas verwendet werden, da diese bei längerem Lagen festbacken. (Nach der Verwendung von Schliffküken aus Glas, z.B. an Tropftrichtern, sofort gründlich spülen.)Reaktionen
Eine wichtige Reaktion alkalischer Lösungen ist die mit Säuren, die durch sie neutralisiert werden, siehe auch Säure-Base-Reaktion und Titration.Herstellung alkalischer Lösungen
Herstellung von wässrigen Alkalimetallhydroxidlösungen
z.B. Li2O + H2O -> 2 LiOH
z.B. Na + H2O ----> NaOH + 1/2 H2
Eine wichtige Variante ist die technische Produktion von Natronlauge durch die Reaktion von Wasser mit Natriumamalgam, das man durch die Chlor-Alkali-Elektrolyse mit Quecksilberelektroden erhält.
2 NaCl + 2 H2O ----> 2 NaOH + Cl2 + H2
Weitere alkalische Lösungen
Kalkwasser erhält man am besten aus Calciumoxid CaO, das als gebrannter Kalk günstig erhältlich ist.