Alltagskultur

Der Begriff der Alltagskultur erfuhr in den 1960er Jahren im Umkreis semiotischer, strukturalistischer, soziologisch-philosophischer Debatten insbesondere durch Roland Barthes große Aufmerksamkeit.

Gegenstände alltagskultureller Untersuchungen sind unter anderem: Kino, Fernsehen, Autos, Esskultur, Mode, Design, Werbung, Sport.

Solche Themen oder Gegenstände der Alltagskultur wurden von Barthes als Texte gelesen, die eine Oberflächen- und eine Tiefenstruktur aufweisen, d.h. ähnlich wie literarische Texte codiert und interpretierbar sind.

Siehe auch: Habitus, Pierre Bourdieu

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