Almosen

Das Almosen (griechisch: eleemosyne) ist eine milde Gabe, die der Empfänger ohne direkte Gegenleistung erhält.

Der Geber erhofft sich von der Vergabe von Almosen eine Verbesserung seiner eigenen seelischen oder physischen Situation auf verschiedene Weise:

  1. Er will sein eigenes Mit-Leiden verringern.
  2. Er hofft auf jenseitigen oder göttlichen Lohn.
  3. Er hofft, so einen Aufruhr zu verhindern.

Die Gabe von Almosen gilt in vielen Religionen als religiöse Pflicht.

Der Geber wird dabei auch Almosenier genannt, Almosenverteiler.

Almosen waren schon in der Antike bekannt, die Kyniker, ihnen voran Diogenes von Sinope lebten von Almosen.

Befürworter für die Spendung von Almosen und damit auch der Entsagung vom Reichtum gibt es auch im Christentum schon lange. Johannes Chrysostomos trat im 4. Jahrhundert dafür ein, in der katholischen Kirche sind Almosen wie auch Gebete und Pilgerfahrten für den Ablass der Sünden wichtig.



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