Der Begriff Altern bezeichnet
- im Lauf der Zeit seine Beschaffenheit ändern (der Wein ist gealtert lange gelagert)
- etwas aktiv beeinflussen, dass es seine Beschaffenheit ändert (die Fälschung wurde künstlich gealtert)
- den Prozess der Alterung von biologischen Zellenn, Geweben und Lebewesen.
Ursachen des biologischen Alterns
- freie Radikale: die Reaktion der hochaggressiven Radikale mit Körpergewebe (der sog. "oxidative Stress") könnte für deren allmählichen Funktionsverlust verantwortlich sein. Von spezieller Bedeutung sind die somatischen Mutationen, die durch Radikaleinwirkung hervorgerufen werden.
- nachlassende Telomeraseaktivität: Mit jedem Zellzyklus geht ein Stück der chromosomalen Telomere verloren. In jungen Zellen werden die Teile normalerweise durch die Telomerase regeneriert.
- Helikasedefekt. Helikase öffnet die DNA-Doppelhelix. Dies ist nicht nur die Voraussetzung für das Ablesen (Transkription) oder die Verdopplung der gespeicherten Information (Replikation), sondern auch für die Reparatur von DNA Schäden. Aufgrund eines Helikasedefektes unterliegen Menschen mit Werner-Syndrom einem rapiden Alterungsprozess.
- anders geartetes genetisches "Programm": Siehe auch Apoptose
- Verschleiß durch ständigen mechanischen Gebrauch z.B. Arthrose
- Anhäufung von Abfallprodukten
typische Alterskrankheiten
keine typischen Alterskrankheiten
- Infektionen
- Autoimmunerkrankungen
- angeborene genetische Defekte
- Unfälle
Siehe auch -- Geriatrie -- Progerie -- Tod