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Amnesty International wurde 1961 in London von dem englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet.
Ihm soll die Idee zur Gründung gekommen sein, als er in der Zeitung zum wiederholten Mal über das ungerechtfertigte Handeln von Regierungen gegen die eigene Bevölkerung las. Der Artikel berichtete damals von zwei portugiesischen Studenten, die in einem Lissabonner Restaurant kritische Worte über den damaligen Ministerpräsidenten Salazar fallen ließen, daraufhin verhaftet und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Über dieses Ereignis berichtet Benenson später: „Sie können ihre Zeitung an jedem x-beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangengenommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“
1977 wurde Amnesty International mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Mittlerweile hat die Organisation nach eigenen Angaben etwa 1,5 Millionen Mitglieder in 150 Ländern. Generalsekretärin ist derzeit die Bengalin Irene Khan.
Siehe auch: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Bürgerrechtler
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