Andalusien


Andalusien ist von den 17 Autonomen Regionen Spaniens die südlichste, die auf dem Festland liegt. Sie grenzt im Norden an Kastilien-La Mancha und an die Extremadura und im Süden an das Mittelmeer. Im Osten grenzt sie an Murcia und im Westen an Portugal. Die Hauptstadt Andalusiens ist Sevilla. 2001 hatte die Region 9 Mio. Einwohner.

Der Name Andalusien rührt von den Wandalen her, die im 5. Jahrhundert nach Christi im Süden der iberischen Halbinsel das Königreich Wandalusien gegründet haben. Deren Name bedeutet der Wandelbare (Bewegliche).


Karte der Provinzen Andalusiens

Es wird Andalusisch, ein Dialekt des Spanischen gesprochen, der die Umgangssprache Lateinamerikas stark beeinflusst hat. Besonders berühmt geworden ist die Provinz durch ihre Musik, den Flamenco. Andalusien ist in 8 Provinzen unterteilt:

Weitere bekannte Städte sind Jerez de la Frontera und Ronda.

Andalusien stand von allen spanischen Regionen am längsten unter der arabischen Herrschaft, diese Einflüsse sind auch heute noch vor allem in der Architektur zu sehen: die Alhambra in Granada, die Mezquita in Córdoba, die Giralda in Sevilla. Die Herrschaft der Mauren in Spanien wurde durch die Reconquista 1492 in Granada beendet (vgl. auch: Geschichte Spaniens).

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