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Unter einer Antenne (v. ital.: antenna, lat. antemna, Segelstange) versteht man in der Technik ein elektrisch leitfähiges Gebilde, zum Umwandeln hochfrequenter Wechselströme in elektromagnetische Wellen (Sendeantenne) und umgekehrt (Empfangsantenne). Eine passive Antenne ist immer zum Senden und Empfangen von elektromagnetischen Wellen geeignet. Der Erste, der jemals eine Antenne verwendete war der Physiker Heinrich Hertz.
Es gibt viele unterschiedliche Bauformen von Antennen:
Beispiele: (die Namen ergeben sich entweder durch die Bauform oder den jeweiligen Erfinder)
Die Größe einer Antenne richtet sich nach der Wellenlänge der zu sendenden oder zu empfangenden elektromagnetischen Wellen. Dabei gilt immer das Modellgesetz, d.h. alle Maße einer Antenne können halbiert werden, wenn sich die Frequenz verdoppelt (die Wellenlänge sich also halbiert).
Die magnetische Antenne ist nicht magnetisch im Sinne des Magnetismuses. Die Antenne spricht auf den elektromagnetischen Anteil der Sende- Empfangsenergie an,Sie ist auch eher als eine Spule mit Abstimmkondensator zu betrachten. Vorteile sind eine geringe Aufbaugröße und sehr geringe Störanfälligkeit durch Nachbarsender. Einsatz findet Sie in militärischer Technik, zu Messzwecken, im Amateurfunk. Diese Antennentechnik ist schon sehr alt und hat ihre Anfänge in der Frühzeit des Rundfunkwesens.
Beispiele für technische Anwendungen: