Anthropomorphismus

Der Mensch stellt sich gemeinhin die Umwelt(en) in der(denen) er lebt, als ebenso lebendig wie er selbst vor. Das lässt sich noch immer gut an den manchmal "seltsamen Verhaltensweisen" bei Kindern beobachten. Den Dingen weren menschliche Eigenschaften "angedichtet". Tatsächlich war dies ein Ursprung der Philosophie und der ganzen weiteren Entwicklung. Umgekehrt wird mit inneren Vorgängen, seelisch- geistigen Regungen im Menschen über den Weg der Externalisierung versucht umzugehen bzw. Erkenntniss zu gewinnen. Dieser Prozess der "Verdinglichung" ist dort zu betrachten, wo es um Götter und Daemonen geht, mit deren Hilfe sich also der Mensch versucht, seine "innere Welt" vor Augen zu führen. (f.f.)





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