Antialiasing

Unter Antialiasing versteht man das Beseitigen des so genannten Treppeneffekts (Aliasing), der bei der Rasterung einer Form (Gerade, Kreis, Schrift u. ä.) entsteht.

Table of contents
1 Erläuterung
2 Anwendung

Erläuterung

Beim Zeichnen einer Linie auf einem Rastermedium (z. B. Bildschirm) können nur horizontale und vertikale Linien problemlos gezeichnet werden. Hat eine Linie einen Winkel, so entstehen zwangsläufig Treppenstufen. Das gleiche widerfährt auch allen runden Formen und Schriften. Je kleiner die Auflösung ist, desto deutlicher wird der Effekt.

Beim Antialising berücksichtigt man nun, welche Pixel von einer Geraden wie stark überschnitten werden und gibt ihnen einen entsprechend gewichteten Grauwert. Je mehr der Pixel von der Geraden abgedeckt wird, desto dunkler wird er gezeichnet.

Anwendung

Vorteile

Die eigentliche Form der Linie bzw. Rundung tritt deutlicher hervor. Der Treppeneffekt wird reduziert.

Nachteile

Durch die zusätzlichen Punkte und den weicheren Übergang zum Hintergrund wird das Bild unschärfer.

Wenn ohnehin kaum noch genügend Pixel zur Darstellung einer Schrift vorhanden sind, kann Antialiasing die Schrift soweit zerstören, das sie unlesbar wird.

Schlussfolgerung

Antialiasing ist also kein Allheilmittel gegen zu geringe Auflösung, sondern kann die Folgen nur von Fall zu Fall lindern. Als Anwender muss man jeweils prüfen, ob Antialiasing das Ergebnis verbessert oder ob man diese Option lieber ausschaltet.




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