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Die AOK bezeichnet sich selbst auch als Gesundheitskasse. Diese Bezeichnung wurde gewählt, um sich in der Öffentlichkeitsarbeit von anderen Kassenarten abzusetzen und den Gedanken der Prävention und Gesundheitsförderung zu propagieren.
Die AOK hat in Deutschland insgesamt die meisten Versicherten und ist damit gesundheitspolitisch eine der einflussreichsten Kassenarten. Rein rechnerisch sind einzelne Ersatzkassenarten (z.B. die Barmer Ersatzkasse) größer, da diese bundeseinheitlich organisiert ist und keine rechtlich eigenständigen Einheiten auf Landesebene unterhält.
Insgesamt gibt es in Deutschland 17 AOKs und zwar in jedem Bundesland einen Verband und in Nordrhein-Westfalen zwei Verbände (AOK Landesverband Nordrhein und AOK Landesverband Westfalen-Lippe). Jeder Landesverband der AOK ist rechtlich selbständig. Die 17 Landesverbände haben sich auch in einem Bundesverband zusammengeschlossen (AOK-Bundesverband mit Sitz in Bonn).
Aufgrund ihrer rechtlichen Struktur bezeichnet man die AOK auch als eine landesunmittelbare Kasse, d.h. sie unterliegt der Aufsícht der für die Gesundheitspolitik zuständigen Landesgesundheitsministerien.
Der AOK-Bundesverband gibt ein monatlich erscheinendes Magazin mit dem Titel G+G (Gesundheit und Gesellschaft) heraus, das sich durch seine Gestaltung, Bebilderung und auch teilweise kürzere Artikel und Nachrichten von den Zeitschriften anderer Kassenarten abheben soll.