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Äpfelsäure (englisch: malic acid, lateinisch: acidum malicum), 2-Hydroxybernsteinsäure, ist eine Dicarbonsäure, welche in der Natur in Äpfeln, Quitten, Vogelbeeren und Stachelbeeren als rechtsdrehende D-Äpfelsäure und als linksdrehende L-Äpfelsäure vorkommt. Äpfelsäure ist auch ein Intermediärprodukt (Zwischenprodukt) im Citronensäurezyklus.
| Table of contents |
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2 Verwendung 3 Historisches |
Die Summenformel lautet: C4H6O5, die relative Molmasse beträgt damit 134,09 g/mol, die Strukturformel lautet: HOOC-CH2-CHOH-COOH, das asymmetrische Kohlenstoffatom befindet sich in der CHOH-Gruppe.
Als Lebensmittelzusatzstoff E296 für Lebensmittel darf sowohl die natürliche L-Form als auch die synthetische D-Form verwendet werden. Die Äpfelsäure und ihre Salze (Malate) werden auf chemischem Weg aus Fumarsäure (E297), bzw. als Stoffwechselprodukt von Bakterien und Pilzen gewonnen.
Als Zusatzstoff in Kartoffelchips werden Natriummalat (E350), Kaliummalat (E351) und Calciummalat (E352) verwendet.
Äpfelsäure wurde 1785 von Carl Wilhelm Scheele aus Apfelsaft isoliert und beschrieben.
Eigenschaften
Verwendung
Historisches