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Da Aquarien immer vollständig mit Wasser gefüllt sind, erfordern sie eine völlig andere Pflege als die für Landtiere hergerichteten Terrarien. So sind Nitrat- und Salzgehalt des Wassers, pH-Wert, Temperatur und die Klarheit des Wassers wesentlich wichtiger als in anderen Terrarien die entsprechenden Luftwerte. Ebenso sehr viel wichtiger als in Landterrarien sind die Pflanzen, die hier eine bedeutende Rolle in der Reinigung des Wassers und Sauerstofferzeugung spielen, welche nur unzureichend durch technische Mittel ersetzt werden kann.
Ebenso ist der technische Aspekt wichtiger: Zu einem normalen Aquarium gehören Beleuchtung, Heizung und Wasserfilter, oft sind auch Fütterungsapparate, Strömung erzeugende Geräte und Sauerstoffsteine vorhanden.
Man unterscheidet Aquarien nach dem Salzgehalt. Demnach gibt es die relativ einfach zu betreibenden Süßwasseraquarien, die schwerer zu pflegenden Meerwasseraquarien und schließlich die sehr schwer zu pflegenden Brackwasseraquarien. Der zusätzliche Pflegeaufwand bei Meerwasser- und Brackwasseraquarien ist auf die zusätzlich nötige Kontrolle des Salzgehalts zurückzuführen, die bei Süßwasseraquarien entfällt.
Zusätzlich unterscheidet man bei den Süßwasseraquarien noch Kaltwasseraquarien (für Goldfische u. ä.) und Warmwasseraquarien (für tropische Zierfische u. ä.).
Während in Süßwasseraquarien fast ausschließlich Zierfische gehalten werden, neben denen nur wenige Wirbellose (Apfelschnecke, Glasgarnele) und ein einziges Amphibium (Zwergkrallenfrosch) vertreten sind, hält man im Brackwasser vor allem Krebse, Krabben und einige wenige Fische. Im Meerwasseraquarium schließlich gesellen sich zu den wieder zahlreicheren tropischen Meerwasserzierfischen eine ganze Reihe von Korallen, Algen, Niederen Tieren, Garnelen, Seeanemonen und Seegurken.
Wasserpflanzen trifft man mit Ausnahme einiger Tangsorten ausschließlich in Süßwasseraquarien.
Auf Wassertiere spezialisierte Zoos bezeichnen sich ebenfalls als Aquarien (Kölner Aquarium am Zoo, Aquazoo).
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