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Die Arbeitslosigkeit lässt sich unterscheiden in:
Die Aussagekraft der Arbeitslosenquote ist immer wieder umstritten. Insbesondere die Frage, ob als arbeitslos diejenigen gezählt werden, die arbeitslos gemeldet sind, oder nur diejenigen aus dieser Gruppe, die wirklich eine Arbeit anstreben und nicht aus anderen Gründen "formal" arbeitslos gemeldet sind. Wie hoch die zahlenmäßige Differenz zwischen beiden Gruppen ist, ist natürlich nicht objektiv feststellbar und daher beliebtes Sujet der politischen Auseinandersetzung.
Rechtlich ist arbeitslos, wer Arbeit sucht und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen zum Beispiel:
Für manche scheint der Anteil von Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung ein Maß zu sein, das nicht manipulierbar ist.
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2 Bedeutung der Arbeitslosigkeit 3 Weblinks |
Aktuelle Zahlen: Arbeitslosenquote in Deutschland für Januar 2004
Bundesland Erwerbslose Erwerbslosenquote
Sachsen-Anhalt 275.458 21,2
Mecklenburg-Vorpommern 190.796 21,2
Brandenburg 261.918 19,5
Sachsen 415.052 18,5
Berlin 303.277 17,9
Thüringen 223.661 17,8
Bremen 51.929 12,2
Schleswig-Holstein 147.654 10,5
Nordrhein-Westfalen 914.213 10,4
Niedersachsen 389.848 10,2
Hamburg 87.359 10,0
Saarland 46.123 9,2
Hessen 258.838 8,4
Rheinland-Pfalz 209.089 8,3
Bayern 513.427 7,9
Baden-Württemberg 354.880 6,5
Deutschland gesamt 4.597.399 11,0
alte Bundesländer 2.927.237 8,9
neue Bundesländer 1.670.162 19,1
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Die Diskussionen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit münden lediglich darin, wie man mehr Arbeitsplätze schaffen kann. Für viele erscheint dies lächerlich, da die Unternehmen immer mehr Menschen entlassen, zum Teil durch die technische Möglichkeit, Arbeitsplätze einzusparen. Hier wären Fragen zu drei Themen zu erwägen:
Bedeutung der Arbeitslosigkeit
Nicht nur der einzele ist zur Deckung seiner Lebensverhältnisse auf Arbeit angewiesen, auch die Gesellschaft, die duch die feingliedrige Arbeitsteilung ihren kulturellen Stand erhalten und verbessern kann, braucht den Beitrag der Arbeit aller seiner Glieder.
Die Organisation der Arbeit prägt die gesammten Lebensverhältnisse der Gesellschaft. Nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung verfügt über die aussrechenden Mittel, seinen eigenen Lebensunterhalt dauerhaft zu sichern. Aus diesem Grund ist für die meisten Menschen ein Leben ohne Arbeit nicht zu realisieren, den die Sicherung der eigenen Existenz und ggf. auch die der unterhaltspflichtigen Angehörigen setzt Erwerbsarbeit vorraus.
Andere appellieren an die Verantwortung von Gewerkschaften und Arbeitnehmern:
Weblinks