Archäobotanik

Die Archäobotanik oder Paläoethnobotanik versucht als Teilgebiet der Archäologie die Vegetations- und Agrargeschichte mit Hilfe von Funden pflanzlichen Ursprungs zu rekonstruieren. Neben den Makroresten (Früchte, Samen, Holzreste) geben auch Mikroreste (Pollen, Sporen) Hinweise auf die Vegetation vergangener Zeiten und lassen auf die Ernährungsgewohnheiten und Anbaumethoden dieser Zeit rückschließen. Zusammen mit der Archäozoologie bilden sie die Archäobiologie. Die Paläobotanik hingegen ist ein Teilgebiet der Paläontologie und befaßt sich mit der Vegetation aus erdgeschichtlicher Sicht.
		

Table of contents
1 Funde von Pflanzenresten
2 Erhaltungsformen und Fundorte
3 Feld- und Labormethoden
4 Methoden zur Datierung der Funde
5 Probleme bei der Interpretation der Funde
6 Überprüfen der Ergebnisse
7 Literatur

Funde von Pflanzenresten

Erhaltungsformen und Fundorte

Feld- und Labormethoden

Makroreste erhält man entweder durch Zufallsfunde oder durch gezielte Entnahme von Bodenproben. Durch Sieben und Schlämmen versucht man das pflanzliches Material auszulesen.

Mikroreste erhält man durch Entnahme von Bodenproben (meist Bohrkerne) aus Feuchtböden, seltener aus Trockenböden.

Anschließend werden die Funde morphologisch und anatomisch bestimmt, gegebenenfalls quantitativ erfasst.

Methoden zur Datierung der Funde

Probleme bei der Interpretation der Funde

Bei der Interpretation der Ergebnisse (z. B. die Bestimmung der relativen Häufigkeit bestimmter Pflanzen) muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen:

Überprüfen der Ergebnisse

Literatur

Jacomet, Stefanie / Kreuz, Angela Archäobotanik, UTB, 1999





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