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Als Archiv (v. lat.: archivum aus griech.: archeion Regierungs-, Amtsgebäude) bezeichnet man sowohl eine geordnete Sammlung von Dokumenten, Urkunden etc. als auch die Gebäude, Räumlichkeiten oder Institutionen, in denen diese aufbewahrt werden. In der Computertechnik werden auch Dateitypen, die andere Dateien enthalten als Archiv (siehe Archiv (Informatik)) bezeichnet.
| Table of contents |
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2 Beispiele 3 Literatur 4 Weblinks |
Während eine Bibliothek in der Regel darauf ausgerichtet ist,
Bücher und andere Medien für den Bedarf der Benutzer anzubieten,
steht beim Archiv die Erfassung und langfristige Aufbewahrung im Vordergrund;
es gehört in der Regel aber auch zu den Aufgaben eines Archivs, die Materialien
Forschern und interessierten Bürgern zugänglich zu machen. Materialien werden
dann in ein Archiv abgegeben, wenn sie für den Geschäftsbetrieb nicht mehr von
nöten sind; zuvor werden sie meist eine gewisse Zeit lang in einer
Registratur vorläufig abgelegt.
Archive gehören zu den Einrichtungen des BID-Bereiches - viele Bibliotheken und Museen haben auch gleichzeitig eine Archivfunktion.
Die in Archiven gelagerten Materialien (das Archivgut) stellen hinsichtlich ihrer Erhaltung verschiedene Anforderungen an die Lagerung. Mikroformen sind eine Möglichkeit, Schriftgut und Bilder platzsparend und sicher auch über Zeiträume von mehreren hundert Jahren zu bewahren. Eine andere Möglichkeit ist die Digitalisierung. Die Langzeitverfügbarkeit von digitalen Informationen (Datenträger beispielsweise mit elektronischer Publikationen [siehe dort] oder Teilen des Internets) stellt die Archivierung jedoch aufgrund des schnellen Medienwandels vor neue Probleme. Beispielsweise sollen angeblich jetzt schon Teile der Magnetbänder mit den Daten des Apollo-Projektes nicht mehr lesbar sein.
Siehe auch: Archivkunde, Archivwesen, Langzeitarchivierung, Datenschutz, LifeLog.
Erklärung
Beispiele
Zentralarchive in Deutschland
Spezialarchive
Literatur
Weblinks