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Arius lehrte die Erschaffung und Entnahme Christi vom Vater, was zum sog. Arianischen Streit (318-381) führte. Unter dem Vorsitz von Kaiser Konstantin I tagte 325 das Konzil von Nicaea, auf dem die Wesensgleichheit (Homusie) bestimmt wurde. Arius predigte dagegen die Wesensähnlichkeit (Homoiusie), was zu einer ersten Spaltung in der christlichen Kirche führte: Vor allem germanische Stämme waren arianische Christen und durften nicht mit katholischen Christen verheiratet werden, dies trug zur Instabilität einiger Reiche der Völkerwanderung bei.