Arminius

Arminius (fälschlicherweise auch als Hermann übersetzt und genannt; * um 17 v. Chr, † um 23 n. Chr. ermordet) war ein Fürst der Cherusker.

Er war ein Sohn des Segimer, hatte einen Bruder namens Flavus und war verheiratet mit Tusnelda. Sein Sohn Thumelicus wurde zum Gladiator ausgebildet, er selbst wurde von Freunden des Segestes ermordet, da er dessen Tochter Tusnelda gegen seinen Willen zu seiner Frau gemacht hatte.

Unter ihm vereinten sich einige Stämme der Germanen und errangen in der Varusschlacht 9 n. Chr. einen Sieg gegen das Römische Heer im Teutoburger Wald.

Arminius wurde fälschlicherweise Hermann der Cherusker genannt.

Im 19. Jahrhundert, als in allen europäischen Staaten das Nationalbewusstsein aufblühte, wurde die Gestalt Hermann der Cherusker zu einer gewissen Symbolfigur in Deutschland. Zahlreiche Denkmäler künden aus dieser Zeit, so auch das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald bei Detmold (1835-1875).

Siehe auch: Hermannsweg

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