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Die Asiatische Goldkatze (Catopuma temminckii) ist eine wilde Katze der Wälder des tropischen Asiens. Sie wurde früher zur inzwischen aufgelösten Gattung der Goldkatzen gerechnet, scheint aber mit der Afrikanischen Goldkatze nicht näher verwandt zu sein.
| Table of contents |
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2 Lebensraum 3 Lebensweise 4 Sonstiges |
Goldkatzen sind mehr als doppelt so groß wie eine Hauskatze: Ihre Kopfrumpflänge beträgt 90 cm, hinzu kommen 50 cm Schwanz. Das dichte Fell hat meistens eine goldbraune Farbe, kann aber auch grau, braun oder schwarz sein. In manchen Regionen haben Goldkatzen mehr oder weniger gut sichtbare Flecken auf dem Fell. Das Gesicht trägt eine schwarz-weiße Steifenzeichnung.
Das Verbreitungsgebiet der Asiatischen Goldkatzen erstreckt sich von Südostasien bis zum Himalaya und in den Süden Chinas. Auch auf Sumatra kommt sie vor. Sie ist ein reines Waldtier, das je nach Region tropische Regenwälder oder trockene Laubwälder bewohnt.
Asiatische Goldkatzen leben scheu, einzelgängerisch und nächtlich. Sie können sehr gut klettern, bewegen sich aber trotzdem meistens am Boden. Zu ihrer Jagdbeute gehören Mäuse, Hasen, junge Hirsche und Vögel.
Durch Waldzerstörung und Bejagung ist die Asiatische Goldkatze rar geworden. In China wird sie gegessen, und ihre Knochen spielen in traditioneller chinesischer Medizin eine Rolle.
In Thailand ranken sich regional Legenden um die Goldkatze. In der Fabel wird sie als wild und mutig beschrieben, hier stellt sie sich dem Tiger und besiegt ihn. Das Fell einer Goldkatze zu verbrennen, vertreibt angeblich die Tiger der Umgebung. Ein einziges Goldkatzenhaar mit sich zu tragen, soll nach dem Glauben mancher vor einem Tigerangriff schützen.
Merkmale
Lebensraum
Lebensweise
Sonstiges