Askanier

Die Askanier sind ein schwäbisch-fränkisches Fürstengeschlecht. Der Name leitet sich von Ascharia, ihrem Sitz in Aschersleben, ab. Sie waren seit dem 10. Jahrhundert im östlichen Sachsen ansässig. Adalbert und sein Sohn Esico sind bereits ab 1035 Grafen von Ballenstedt und Gaugrafen in Schwaben und Hartgau. Sie gründeten im 12. Jahrhundert die Markgrafschaft Brandenburg, als der letzte wendische Fürst, Pribislaw, sein Reich den Askaniern testamentarisch vererbte.

Unter Graf Albrecht I (1100-1170) begann die systematische Besiedlung der Mark Brandenburg. U.a. Berlin wurde in dieser Zeit gegründet.

1180 bis 1422 stellten die Askanier die Herzöge im Herzogtum Sachsen und später Kurfürsten im Kurfürstentum Sachsen. 1212 bis 1918 führten sie das Fürstentum Anhalt. 1180 bis 1689 waren die Askanier Herzöge von Lauenburg.

Die Askanier führten, anders als andere Fürstengeschlechter, nicht das Erstgeburtsrecht ein, so dass ihre Länder immer unter allen Söhnen aufgeteilt wurden, was zur politischen Zersplitterung führte.

Askanische Markgrafen von Brandenburg: