Atlantis (Insel)

Atlantis ist ein sagenhaftes Königreich, das nach Beschreibungen des griechischen Philosophen Platon an den Ufern oder auf einer Insel des atlantischen Meeres lag und in vorantiker Zeit vor mehr als 10.000 Jahren nach dem Willen der Götter durch Überflutung unterging.

Der Atlantis-Mythos wurde erstmals von Platon in seinen beiden Dialogen Timaios und Kritias erwähnt. Er beschreibt ein reiches, mächtiges Königreich der Vorzeit jenseits der Säulen des Herakles, das heißt von Griechenland aus betrachtet jenseits von Gibraltar im Atlantik liegend. Atlantis war laut Platon von wassergefüllten konzentrischen Ringen umgeben, die durch ein verzweigtes Netz aus Kanälen miteinander verbunden waren. Die Atlanter sollen im Besitz des geheimnisvollen Metalls Orichalcum gewesen sein. Von Platon wurde es mit glitzernd wie Feuer beschrieben, was zu der Schlussfolgerung führte, es könne ein geheimnisvoller Energiespeicher gewesen sein. Das Inselreich soll von den Göttern vernichtet worden sein, nachdem dessen Bewohner zu überheblich geworden waren. Die Diskussion um Realität oder Fiktion dieses Mythos dauert an und es gibt zahlreiche mehr oder weniger plausible Erklärungsansätze und Theorien. Einige der bekanntesten sind:

Siehe auch: Mu, Liste mythologischer Orte

Literatur

Weblinks





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