Attische Demokratie

Die Attische Demokratie bezeichnet eine geschichtliche Phase in der Athener Polis und ist eine der frühesten uns bekannten Gesellschaften, die nach demokratischen Gesichtspunkten organisiert war.

Table of contents
1 Geschichte
2 Funktionsweise
3 Weblinks

Geschichte

Notizen: Entstehung der attischen Demokratie undenkbar ohne die Polis Struktur Griechenlands

Solonische Reformen

Solon, Archon von Athen seit 594 v. Chr reformierte Athen grundlegend:

Pentakosiomedimnoi: Nur diese konnten Archontenten werden, Wehrdienstverpflichtungen als Reiter
  • Hippeis: Zugang zu den übrigen Ämtern, Wehrdienstverpflichtungen als Reiter
  • Zeugiten: Zugang zu den übrigen Ämtern, Wehrdienstverpflichtungen als Hopliten
  • Theten: Besitzlose, Zugang nur zum Volksgericht und zur Volksversammlung, Leichtbewaffnete Krieger und militärische Hilfsdienste
  • Die Reformen Kleisthenes

    Perikles

    Funktionsweise

    Die attische Demokratie war eine Spielart der direkten Demokratie mit eingeschränkten Stimmrechten für die Bevölkerung Athens. Eine Gewaltenteilung, wie sie heute in allen modernen Demokratien der Welt praktiziert wird, existierte nicht. Von den geschätzten 300.000 Einwohnern Athens zur dieser Zeit waren etwa 40.000-50.000 tatsächlich stimmberechtigt. Die Zahl der sich tatsächlich an den Volksversammlungen beteiligenden Menschen lag immer unter 10.000, meist eher um die 2.000 bis 3.000.

    Weblinks