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Bad Muskau ist eine Stadt im Niederschlesischen Oberlausitzkreis, Bundesland Sachsen, Deutschland.
Bad Muskau, sorbisch Muzakow, liegt an der Neiße gegenüber von Polen und teilt sich mit der polnischen Nachbargemeinde Lekniza (Lugnitz) den weltberühmten Landschaftspark des Fürsten Pückler-Muskau über verschiedene Grenzbrücken hinweg. Bad Muskau besitzt ein Sole-Bad und eine einzigartige Vitriol-Quelle. Am südlichen Stadtrand beginnt die Muskauer Heide und das Revier der Wölfe in der niederschlesischen Oberlausitz. Bad Muskau hat derzeit (2004) 3800 Einwohner.
Bad Muskau wurde als günstig an der Neisse gelegener Handels- und Manufakturplatz im 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Kolonialisation gegründet. Einen Teil der Bevölkerung stellen bis heute die Sorben. Sorbisch ist zweite Amtssprache. Im 19. Jahrhundert wurden um die Stadt herum Braunkohle und die seltenen Alaun-Vorkommen des Muskauer Faltenbogens abgebaut. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch Artilleriefeuer der über die Neisse drängenden Sowjetarmee stark zerstört, ist heute jedoch weitgehend wieder aufgebaut. An die Endphase des Krieges erinnert noch heute ein bemerkenswertes sowjetisches Ehrenmal.
Sehenswürdigkeiten in Bad Muskau sind unter anderen: