Barry Lyndon

Barry Lyndon ist ein Film des Regisseurs Stanley Kubrick von 1975, der, basierend auf dem Roman The Luck of Barry Lyndon von William Makepeace Thackeray, die Geschichte von Aufstieg und Fall des Abenteuerers Barry Lyndon erzählt.

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Table of contents
1 Inhalt
2 Auszeichnungen
3 Weblinks

Inhalt

Der erste Teil des Film handelt vom Aufstieg des jungen irischen Landadeligen Redmond Barry (Ryan O'Neal), der Mitte des 18. Jahrhunderts auszieht, um sich einen besseren Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen. Nach einem Duell begibt er sich mit den Ersparnissen seiner Mutter nach Dublin, wird aber auf dem Weg dorthin überfallen und ausgeraubt und meldet sich, nun mittellos, als Freiwilliger bei der englischen Armee. England befindet sich zu der Zeit im Siebenjährigen Krieg. Redmond muss daher nach Deutschland, um dort gegen das französische Heer zu kämpfen. Nach kurzer Zeit verliert er die Lust am Krieg, desertiert und versucht, ins neutrale Holland zu fliehen. Aber die Flucht misslingt: Er wird von dem preußischen Offizier von Potzdorf (Hardy Krüger) entlarvt und zum Dienst in der preußischen Armee gezwungen. Potzdorfs Onkel ist Minister in Berlin und von diesem bekommt Redmond den Auftrag, den Falschspieler Chevalier de Balibari zu beobachten, der verdächtigt wird, ein Spion Österreichs zu sein. Er wird tritt in den Dienst des Chevaliers und, beeindruckt von dessen Persönlichkeit und nachdem er erfährt, dass dieser ebenfalls ein Ire ist, offenbart er ihm seinen Auftrag und arbeitet von da an als Doppelagent für den Chevalier. Als der Chevalier aus Preußen fliehen muss, schließt sich Barry ihm an und die beiden ziehen als Falschspieler von Hof zu Hof. Auf diesen Reisen lernt Redmond die reiche Baronin Lyndon (Marisa Berenson) kennen, die er wenig später heiratet. Redmond nimmt den Titel Barry Lyndon an und hat nun fast alles erreicht, was er erreichen wollte: Er gehört zur obersten Gesellschaftsschicht und verfügt über das beträchtliches Vermögen seiner Frau.

Hier beginnt der zweite Teil des Films: Der Falls Barry Lyndons. Lady Lyndon hat einen Sohn aus erster Ehe, Lord Bullington (Leon Vitali). Während eines Konzerts provoziert Bullington eine Szene und wird von seinem Stiefvater vor zahlreichen Gästen verprügelt. Dadurch macht dieser sich beim englisches Adel unmöglich und zerstört seine Chancen auf den angestrebten Adelstitel. Verschuldet und verlassen muß Barry den Tod seines einzigen Kindes mitansehen und wird schließlich von Lord Bullington zu einem letzten Duell gezwungen. Nachdem Barry dieses verliert, sieht er sich gezwungen, England zu verlassen und, verarmt und ohne den früheren Erfolg, wieder den Beruf des Falschspielers anzunehmen.

Auszeichnungen

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