Begattung

Begattung oder Kopulation bezeichnet die geschlechtliche Vereinigung eines männlichen und eines weiblichen Individuums. Der biologische Zweck der Begattung ist die Fortpflanzung. Die männlichen Spermien werden ins Innere des weiblichen Individuums gebracht, wo sie die Eizelle(n) befruchten.

Natürliche Befruchtung

Bei manchen Tieren (wie Vögeln, Reptilien) geschieht die Begattung durch einfaches Aufeinanderlegen der Geschlechtsöffnungen (Kloake), beim Menschen sowie allen anderen Säugetieren durch das Einführen eines Begattungsorgans (Penis, Rute) in die weibliche Geschlechtsöffnung (Scheide).

Wenn die Befruchtung außerhalb des Körpers stattfindet, spricht man nicht von Begattung. Ein Beispiel sind Fische, deren Weibchen die Eier ins Wasser gibt; diese werden befruchtet, indem das männliche Tier die Spermien in Folge ebenfalls ins Wasser abgibt.

Zur Begattung kommt es durch Instinkt, Sexualtrieb und entsprechende Auslöser (zum Beispiel: Balzverhalten des Pfaus, Duftsignale der läufigen Hündin).

Künstliche Befruchtung

Verschiedene Formen der künstlichen Befruchtung (In-vivo-Insemination per Kanüle, In-Vitro-Fertilisation, d. h. Reagenzglasbefruchtung) werden nicht Begattung genannt.



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