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Dieser Artikel befasst sich mit dem Volk der Berber. Weiteres siehe Berber (Begriffsklärung)
Der Name Berber leitet sich ursprünglich vom griechischen Wort für Barbar oder vom Namen eines (mythischen?) Stammesvaters beru-borr ab (in der Antike ist der Ausdruck "Barbar" als Bezeichnung für die Völker Nordafrikas nicht belegt). Berber (Eigenbezeichnung Amazighen = "Freie") ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Völkern, die eine berberische Sprache sprechen. Berberische Identität als Volk ist stark an die Sprache gebunden. Die Mehrheit Algeriens und Marokkos ist berberischer Herkunft, denoch spricht die Mehrheit arabisch. Berber gibt es auch in Libyen, Mauretanien, Ägypten und einigen westafrikanischen Staaten, vor allem im Niger (Tuareg).
Das berberische Nomadenvolk der Tuareg hat eine eigene, aus dem sumerischen entwickelte Schrift, das Tifinagh.
Über die Herkunft der Berber ist nichts bekannt. Sie gelten heute als indigenes Volk Nordafrikas.
Die Berber besitzen einen eigenen Kalender (fast ganz in Vergessenheit geraten), ihre Zeitrechnung fängt um 950 v.Chr. an. Dieses Datum entspricht der Thronbesteigung eines "Berberkönigs", Sheshonq (Libyer, altägyptisch "libu"), in Ägypten (dieser gründete die Dynastie der Bubastiden, nach ihrer Hauptstadt Stadt Bubastis im Nildelta genannt)
Die vielfältige Musik der Berber unterscheidet sich sehr von der arabischen.
Siehe auch:
Kultur
Die Berber sind mutterrechtlich organisiert.