Berlin-Friedrichshain

'Friedrichshain'\ ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Bis zur Fusion mit Kreuzberg im Jahre 2001 war Friedrichshain ein eigenständiger Bezirk im Ostteil von Berlin.

In der Wendezeit und danach nutzten viele Hausbesetzer aus der linken Szene - vor allem Westberlins - den hohen Leerstand in den unsanierten Altbauten, um neue Hausbesetzungen durchzuführen. 1990 endete diese Hausbesetzerwelle mit Staßenschlachten in der Mainzer Straße. Viele der Häuser wurden durch die Polizei geräumt. Einige der Ehemaligen Besetzer wohnen noch in "ihren" Häusern. Aus der Hausbesetzer-Offkultur entstanden nicht selten wichtige und beliebte soziokulturelle Einrichtungen in Friedrichshain: Bars, Veranstaltungsräume, Beratungsstellen, Videokinos. Dies trug wohl auch dazu bei, dass Friedrichshain immer mehr Touristen anlockt, die den "Szene-Stadtteil" für sich entdecken.

Ende der 90er Jahre entwickelte sich die Gegend um die Simon-Dach-Strasse zum Kneipenviertel, zum Leidtragen der Anwohner: In jüngster Zeit ist Friedrichshain - insbesondere die Simon-Dach-Strasse - des Öfteren in die öffentliche Diskussion um Lärmbelästigung geraten. Vor allem in den Sommermonaten entbrannte der Streit zwischen Anwohnern und Gastronomen.

Heute ist der größte Teil der Altbauten saniert.

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