Die physikalische Größe Beschleunigung ist definiert als die Änderung der Geschwindigkeit pro Zeiteinheit. Eine negative Beschleunigung wird auch Verzögerung (oder auch Bremsen) genannt.
Eine mittlere Beschleunigung kann aus der Differenz der Geschwindigkeiten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten und dividiert durch die bei der Beschleunigung verstrichenen Zeit berechnet werden:
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Im Grenzfall beliebig kleiner Zeitdifferenzen ergibt sich die Momentanbeschleunigung zum Zeitpunkt als Differentialquotient:
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Die Beschleunigung ist wie die Geschwindigkeit eine Vektorgröße.
Spezialfälle der Beschleunigung sind:
- Keine Beschleunigung führt zu geradlinig gleichförmiger Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit.
- Konstante Beschleunigung (sowohl Richtung als auch Betrag sind konstant) führt zu geradliniger Bewegung mit linear wachsender Geschwindigkeit.
- Kreisbeschleunigung oder Zentripetalbeschleunigung (konstanter Betrag, aber die Richtung ist auf den Kreismittelpunkt gerichtet) führt zu einer gleichförmigen Kreisbewegung, bei der der Betrag der Geschwindigkeit konstant ist
Die Beschleunigung ist eine der Kerngrößen der klassischen Mechanik, durch die erstmals von Isaac Newton der Zusammenhang zwischen Kraft und Masse beschrieben wurde.