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Die Binnenschifffahrt ist die Schifffahrt auf Wasserstraßen. Für die Binnenschifffahrt gelten andere Vorschriften als für die Seeschifffahrt.
Bedeutsam ist die Binnenschifffahrt in Deutschland vor allem auf den Flüssen Rhein, Main, Donau, Weser, Elbe und Oder sowie auf verschiedenen Kanälen wie dem Mittellandkanal, dem Elbe-Havel-Kanal, dem Elbe-Seitenkanal, Main-Donau-Kanal, dem Havel-Oder-Kanal, dem Dortmund-Ems-Kanal. Transportierte Güter umfassen vor allem Container, Kohle, Erdöl und Autos.
Jährlich werden 242 Millionen Tonnen Fracht transportiert (im Vergleich dazu durch die Bahn 294 Millionen Tonnen, durch LKWs 982 Millionen Tonnen). 2002 arbeiteten 4.462 Binnenschiffer auf 2.569 Schiffen.
Einen Hafen für den Binnenschiffsverkehr nennt man Binnenhafen.
Fortbewegung: Traditionell wurden Boote und Kähne durch Segeln, Rudern, Staken oder - nur in der Flussschiffahrt: - Treideln (Bomätschen) fortbewegt. Seit der Erfindung der Dampfmaschine Ende des 18. Jahrhundert wurden diese Fortbewegungen zurückgedrängt. Bevor Schaufelraddampfer technologisch ausgereift waren, wurde Kettenschifffahrt betrieben, bei der eine in der Fahrrinne verlegte Kette maschinell durch das Schiff gezogen wurde.