Als Biolumineszenz bezeichnet man in der Biologie die Fähigkeit von Lebewesen, selbst oder mit Hilfe von Symbionten Licht zu erzeugen. Der Name stammt von griechisch bíos »Leben« und lateinisch lumen »Licht«.
Biolumineszenz ist eine spezielle Art der Lumineszenz. Sie erfüllt verschiedene Funktionen im Tier- und Pflanzenreich:
- Anlocken von Beute oder Partnern
- Kommunikation
- Warn- oder Drohfunktion
- Abschreckungs oder Ablenkungsfunktion
Leuchtkäfer locken ihre Partner an, im Meer wird Licht oft als Lockmittel von Jägern eingesetzt (Anglerfisch) oder zum Ablenken von Feinden, z. B. Leuchtkäfer, Meeresleuchten durch Plankton (Noctiluca) oder Krill (Leuchtkrebs) - Euphausia superba
Häufig wird durch Oxidation von Luciferin unter Mithilfe von Luciferase Energie in Form von Licht freigesetzt.
Auch Symbiosen mit Leuchtbakterien sind möglich.
Hier werden die Bakterien von ihren Wirten mit Nahrung und Sauerstoff versorgt.
Literatur