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biometrischen Merkmale
Als biometrisches Datum werden u.a verwendet:
Die Unterschrift eines Menschen ist ein biometrisches Datum. Graphologen können damit einen Menschen identifizieren. Mit dem Unterschreiben mittels eines drucksensitiven Stiftes gibt man ein persönliches Geheimnis preis. Man könnte durch diese Daten eine Unterschrift herstellen, die dann von einem
Graphologen nicht mehr von einer eigenhändigen unterscheidbar sind. Um diesem Problem zu begegnen wird die elektronische Unterschrift bei der Übernahme eines Paketes nur mittels einer mathematischen Einwegfunktion elektronisch gespeichert, mit der nicht die Unterschrift reproduziert werden kann.
Österreichische Parlamentarier stehen neuen biometrische Verfahren ohne Skepsis gengenüber. Das Parlament wurde mit einem Funknetz WLAN ausgestattet und die Abgeordneten bekamen Laptops mit einem Fingerabdruckscanner. An einem Seiteneingang wurde eine biometrische Gesichtserkennung installiert.
Die Erfassung von realtive allgemeinen Körpermerkmalen hat Tradition (im Pass die Augenfarbe oder Körpergröße), aber ihre datenbankmäßige Erfassung bringt neue Probleme. Körpermerkmale werden heute vielfach präventiv erfasst und werden zum öffentlichen Gut.
Seit Oktober 2003 wird ein Fingerabdruck im Visum verlangt werden, um in die USA als Ausländer einreisen zu dürfen.
Bei "Smart Cards" bleiben biometrische Daten in den Händen der Besitzer ohne zentrale Datenbank. Gespeichert werden nur ca. 40 Zahlenpaare (Hash-Wert), aber noch nicht der jeweilige Fingerabdruck.