Bleiakkumulator

Ein Bleiakkumulator (kurz auch Akku) ist ein Energiespeicher (Akkumulator), der elektrischen Strom aufnimmt, in Form chemischer Energie speichert und als elektrische Energie wieder abgeben kann.

Die wohl bekannteste Anwendung ist die Auto- oder Fahrzeugbatterie, wobei sich der Begriff Batterie auf die Zusammenschaltung mehrer einzelner Zellen bezieht.

Table of contents
1 Aufbau
2 Anwendungen

Aufbau

Bleiakkumulatoren bestehen auf der positven Seite aus Bleioxid (PbO2), auf der negativen fein verteiltes poröses Blei (Bleischwamm). Als Elektrolyt wird 20%ige Schwefelsäure (H2SO4) verwendet.

Die Nennspannung einer Zelle beträgt 2 Volt, sie schwankt jedoch je nach Ladezustand und Lade/Entladestrom zwischen ca. 1,75-2,4 Volt.

Die Säuredichte stellt gleichzeitig ein Maß für den Ladezustand dar. Sie beträgt bei vollem Akku ca. 1,28 g/cm³ und bei entladenem Akku 1,10 g/cm³ (Quelle Varta-Batterielexikon).

Bei Blei-Gel-Akkumulatoren wird der Schwefelsäure Kieselsäure hinzugesetzt. Der erstarrte Elektrolyt wird meist in einem Vlies zwischen den Bleiplatten festgelegt. Blei-Gel-Akkus sind lageunabhängig einsetzbar. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei ihnen praktisch keine Säureschichtung auftritt.

Bleiakkumulatoren sollten nicht tiefentladen werden, da dies zu irreparablen Schäden führt und den Akkumulator unbrauchbar machen kann. Zum Aufladen sollte ein passender Laderegler verwendet werden, um Überladung zu vermeiden und die Gasung zu beschränken.

Siehe auch: Akkumulator, Galvanische Zelle

Anwendungen

Es werden allgemein Pufferbatterien und Traktionsbatterien unterschieden. Die Starterbatterie bei Fahrzeugen ist eine Bauform der Pufferbatterie.

Beispiele für Pufferbatterien

Beispiele für Traktionsbatterien





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