BMX ist die Abkürzung für Bicycle Moto Cross (X = engl. cross) und bezeichnet eine Ende der 60er in den USA entstandene Sportart, die es dem Sportler gestattet, auf einem 20" Fahrrad alles zu machen, was er machen möchte.
In der ursprünglichen Form ging es, wie im Motocross, darum, einen mit Sprüngen und Steilkurven versetzten, etwa 400 Meter langen Sandkurs im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen 7 Kontrahenten zu fahren. Obwohl es diesen Sport (BMX-Racing) immer noch gibt, besteht BMX heute hauptsächlich aus den Disziplinen
- Vert (fahren in einer aus dem Skateboarding bekannten Halfpipe),
- Flatland (eine Art modernes Kunstradfahren in der alles erlaubt ist und die das Kunstradfahren im Schwierigkeitsgrad schon vor zehn Jahren um Längen überflügelt hat),
- Street (die wohl beliebteste Disziplin, in der auf allem gefahren wird, was man auf der Straße findet. Dazu gehören Treppengeländer, Blumenkübel und Hauswände) und
- Dirt (hier springen die Fahrer über Erdhügel und machen Tricks in der Luft).
BMX trat das erste Mal mit dem Film E.T. in Erscheinung, verschwand danach wieder in der Versenkung um 1996 durch die amerikanischen "Extreme Games" (später "X-Games") wieder an Popularität zu gewinnen. Heute hat sich der Sport mit vier internationalen, von Fahrern organisierten und akzeptierten Wettbewerbsserien etabliert und wird von einer ganze Industrie getragen, die sich weitgehend vom konventionellen Fahrradmarkt abgeschottet hat und zum Großteil von Fahrern selbst betrieben wird. Dafür wird auf zwei Bahnrad-Veranstaltungen verzichtet.
Ab 2008 wird BMX-Race, die Urdisziplin, zudem olympisch. Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat Mitte 2003 beschlossen, bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zwei BMX-Wettbewerbe auszutragen.