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Ein Bonsai (jap. 盆栽) ist ein Zwergbäumchen, das durch Mangelboden und Schnitt klein gehalten wird. Das Wort stammt aus dem Chinesischen und bedeutet wörtlich übersetzt die Landschaft in eine Schale. Ins Deutsche wurde die japanische Leseart »Bonsai« übernommen. Die Technik des Bonsai stammt aus China und Japan, wo sich die Bonsaizucht zu einer Kunstform entwickelt hat. Aber es lassen sich auch Einheimische Bäume als Bonsai verwenden.
Die Japaner unterscheiden verschiedene Gestaltungsformen für den Bonsai.
Besonders großblättrige Arten werden in mehreren Schritten entblättert, weil die nachwachsenden Blätter kleiner sind. Dabei achtet der Züchter aber auf die Gesundheit und Kraft der Pflanze. Denn einen Bonsai zu pflegen verlangt viel Zeit und dauert lange. Bei Nadelbaumen werden die Nadeln der älteren Jahre gezupft um das Ausshen der alten Bäume schneller zu erreichen.
Wichtig für die Gestaltung ist auch die Schale und ein Tisch, die die Vorzüge des Baumes wesentlich unterstreichen können. Längliche Schalen sind bei windgepeitschten Bäumen die richtige Wahl, während ein streng aufrechter Baum in einer runden Schale harmonischer wirken sollte.
Weblinks
Siehe auch: Bonsai-Club Deutschland, Einheimische Bäume als Bonsai