Borkenkäfer

Der Begriff Borkenkäfer (Scolytidae) bezeichnet eine Familie von in Bäumen lebenden Käfern.

Die Borkenkäfer lassen sich nach Rindenbrütern und Holzbrütern unterscheiden.

Table of contents
1 Biologie
2 Probleme
3 Massnahmen zur Vermeidung weiterer Ausbreitung
4 Literatur
5 Weblinks

Biologie

Besonders aktiv sind die Borkenkäfer bei Temperaturen über 20 Grad. Ein Borkenkäfer kann bis zu 200 Eier legen. Pro Jahr können zwei bis drei Generationen (je nach Witterung) ausschlüpfen.

Anhand des so genannten Fraßbildes kann man die jeweilige Art bestimmen. Nähere Informationen bei der jeweiligen Unterart:

Die Larven der Rindenbrüter ernähren sich von den saftführenden Schichten des Baumes zwischen Rinde und Holz. Da diese Schicht die Lebensader des Baumes darstellt, führt der Befall meist zum Absterben desselben. Anhand des so genannten Fraßbildes kann man die jeweilige Art bestimmen.
Wichtige Käferarten und Ihre bevorzugte Baumarten:

Die Larven der Holzbrüter leben im Holzkörper und ernähren sich von durch das Muttertier angelegten Pilzrasen (Ambrosia). Hier lassen sich Splintkäfer (die nur die äußeren Holzschichten besiedeln) und Holzbohrer (die auch das Kernholz besiedeln und damit die technischen Eigenschaften des Holzes beeinträchtigen) unterscheiden.
Wichtige Käferarten und bevorzugte Baumarten:

Probleme

Im Allgemeinen können sich gesunde Bäume (Fichten) durch Harz gegen Borkenkäfer wehren. So kommt dem Käfer im Ökosystem des Waldes eine wichtige Aufgabe zu, indem er kranke Bäume befällt und so zur Arterhaltung der Bäume beiträgt.

Die Probleme bestehen vor allem:

Massnahmen zur Vermeidung weiterer Ausbreitung

(-> Buchdrucker/Kupferstecher -> Forst-/Waldschutz?)

Siehe auch: Ökosystem, Wald, Waldsterben, Forstwirtschaft, Waldschutz, Schädling, Insekt

Literatur

Weblinks