Bozen

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Gebiet Bozen, von Süden gesehen (Vergrößern) {| align="center" cellpadding="3" style="margin:10px; border:3px solid #efefef;" |----- style="border-bottom:3px solid; background:#efefef;" ! colspan="2" | Basisdaten |- | valign="top" | Gemeinde: | Bozen
(ital.: Bolzano, lad: Bulsan) |- | Bezirksgemeinschaft | Bozen |- | Provinz: | Bozen (Südtirol) |- | Region: | Trentino-Südtirol |- | Staat: | Italien |- | valign="top" | Einwohner (Jänner 2004) | ca. 97.300 |- | valign="top" | Sprachgruppen in der Stadtgemeinde laut
Volkszählung 2001 | 26,3% deutsch
73,0% italienisch
0,7% ladinisch |- | Koordinaten: | 46°30' Nord, 11°22' Ost |- | Meereshöhe (NN): | 262 m |- | Fläche: | 52,3 km² |- | valign="top" | Stadtviertel: | Zentrum - Bozner Boden - Rentsch, Oberau - Haslach, Europa - Neustift, Don Bosco, Gries - Quirein |- | valign="top" | Nachbargemeinden: | Deutschnofen, Eppan an der Weinstraße, Jenesien, Karneid, Leifers, Pfatten, Ritten, Sarntal, Terlan |- | Partnerschaft mit: | Ödenburg (Sopron) |- | Postleitzahl: | 39100 |- | Vorwahl: | 0471 |- | ISTAT-Nummer: | 021 008 |- | Autokennzeichen: | BZ |- | Steuernummer: | |- |----- style="border-bottom:3px solid; background:#efefef;" ! colspan="2" | Politik |- | Bürgermeister (2004): | Dr. Giovanni Salghetti Drioli |} |}

Bozen (italienisch: Bolzano, ladinisch: Bulsan) ist die Landeshauptstadt Südtirols, einer autonomen Provinz in Italien. Sitz der Südtiroler Landesregierung und des Südtiroler Landtags.

Bozen war im Mittelalter eine Handelsstadt. 1921 wurde Südtirol, bis zu dem Moment Teil des österreichischen Tirol, von Italien annektiert. In der Zeit des Faschismus wurden viele Italiener aus dem Süden nach Bozen zwangsumgesiedelt und deutschsprachige Südtiroler wurden unter der so genannten Option gezwungen, ins Deutsche Reich zu ziehen oder aber unter weitgehender Aufgabe ihrer bisherigen Kultur im Land zu bleiben. Um den Italienern Arbeit zu geben und die Italienisierung Südtirols zu erleichtern, wurde in Bozen eine Industriezone errichtet. Die Einwohnerzahl wuchs sprunghaft von ca. 30.000 auf 90.000 an. Die Übernahme der Arbeit auf den Bergbauernhöfen lag den Italienern weniger.

Dies sind Gründe, warum Bozen prozentual eine sehr viel größere italienischsprachige Bevölkerung hat als das restliche Südtirol. Inzwischen sichert das Autonomiestatut Südtirols den deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerungsgruppen wieder die offizielle Anerkennung ihrer Muttersprachen. Das Leben zwischen den Sprachgruppen verläuft auch heute leider noch nicht ohne Probleme. Eine der aktuelleren Polemiken war die Namensgebung des Siegesplatzes in Bozen. Er wurde von der Gemeindeverwaltung auf Friedensplatz umbenannt, um einen Stein des Anstosses zu beseitigen. Daraufhin wurde von den Italienischen Parteien ein Volksbegehren initiiert, aufgrund dessen der Friedensplatz 2003 wieder in Siegesplatz umbenannt werden musste.


Blick auf die nähere Umgebung (Vergrößern)

International ist Bozen für den Ötzi bekannt.

Weblinks


{| align="center" cellpadding="3" style="margin:10px; border:3px solid #efefef;" width=95%" |----- style="border-bottom:3px solid; background:#efefef;" ! Bezirksgemeinschaften Südtirols |- | align="center" | Burgrafenamt, Eisacktal, Pustertal, Salten-Schlern, Überetsch-Südtiroler Unterland, Vinschgau, Wipptal |- | align="center" | Bozen |}





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